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Abgaberegelungen, Inverkehrbringen

„Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis machts, daß ein Ding kein Gift sei.“

[Paracelsus: „Die dritte Defension wegen des Schreibens der neuen Rezepte“. In: Septem Defensiones 1538. Werke Bd. 2, Darmstadt 1965, S. 510]

In diesem Sinne ist es notwendig, die spezifischen von einem bestimmten Stoff oder Gemisch ausgehenden Gefahren zu kennen, zu kennzeichnen und nötigenfalls den Umgang mit besonders besorgniserregenden Stoffen oder Gemischen dosis- oder konzentrationsabhängig zu beschränken.


Auf den nachfolgenden Seiten werden kurz die wesentlichen gesetzlichen Vorgaben für das Inverkehrbringen von gefährlichen chemischen Stoffen, Gemischen und Erzeugnissen dargelegt. Generell gilt: Für jeden gefährlichen Stoff und jedes gefährliche Gemisch müssen die spezifischen Gefahren bekannt sein und das Produkt muss entsprechend gekennzeichnet und geeignet verpackt sein.

  • siehe: Einstufung, Kennzeichnung, Verpackung und Werbung

Für besonders gefährliche Stoffe und Stoffgemische gibt es Abgabebeschränkungen oder Abgabeverbote. Diese finden Sie entweder

  • im Anhang XVII der REACH-Verordnung und/oder in der
  • Chemikalienverbotsverordnung

Darüber hinaus kann es je nach Produktart weitere spezifische Anforderungen geben.

Praxisrelevante Beispiele sind die Vorgaben für

  • Biozid-Produkte und
  • Wasch- und Reinigungsmittel

  • siehe: Kraft- und Brennstoffe (Bericht)