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Gesundheitsfachberufe - Anerkennung von Praxisstätten

Praxisanleitung in der Ausbildung zur Pflegefachfrau / Pflegefachmann

Mit Inkrafttreten der Pflegeberufe-Ausbildungs- und Prüfungsverordnung (PflAPrV) zum 01.01.2020 müssen Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung als
  • Pflegefachfrau/Pflegefachmann oder als
  • Gesundheits- und Krankenpfleger/in oder als
  • Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in oder als
  • Altenpfleger/in oder als
  • Krankenschwester/Krankenpfleger oder als
  • Kinderkrankenschwester/Kinderkrankenpfleger
  • mindestens 1 Jahr Berufserfahrung im jeweiligen Einsatzbereich als Inhaber/in der o.g. Erlaubnis in den letzten 5 Jahren
  • mindestens 200 Stunden berufspädagogische Zusatzqualifikation, wenn diese bis zum 31.12.2019 erworben wurde
  • mindestens 300 Stunden berufspädagogische Zusatzqualifikation, wenn diese ab dem 01.01.2020 erworben wird
  • sowie eine berufspädagogische Fortbildung im Umfang von mindestens 24 Stunden jährlich

Der Nachweis der Fortbildungen ist auf Verlangen der zuständigen Behörde zu erbringen. Die Dokumentation sollte sich dabei nach den Anlagen 1 und 2 (Nachweis über die berufspädagogische Zusatzqualifikation & Nachweis über die berufspädagogische Fortbildung) richten. Dabei ist der Nachweis über die berufspädagogische Zusatzqualifikation einmalig je Praxisanleitenden auszufüllen und der Nachweis über die berufspädagogische Fortbildung hingegen jährlich. Die Voraussetzungen sind für jeden Praxisanleitenden vom Träger der praktischen Ausbildung bzw. seinen Kooperationspartnern zu prüfen und zu dokumentieren. Der Nachweis gegenüber der zuständigen Behörde erfolgt im Land Brandenburg im Rahmen der Schulaufsicht vor Ort bei den Pflegeschulen bzw. ggf. durch stichprobenartige Prüfungen bei den an der praktischen Ausbildung beteiligten Einrichtungen.

Praktische Ausbildung im Rahmen der Ausbildung für Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter

Gemäß § 5 Abs. 2 NotSanG findet die praktische Ausbildung an genehmigten Lehrrettungswachen und an geeigneten Krankenhäusern statt.