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Kooperationsprojekt IT-Zielarchitektur – Begleitung der Entwicklung von EMIGA

© RKI
Logo EMIGA Elektronisches Melde- und Informationssystem für Gesundheitsämter.
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Effiziente digitale Werkzeuge sind der Grundbaustein für eine erfolgreiche Überwachung und Eindämmung von Infektionskrankheiten. Das Elektronische Melde- und Informationssystem für Gesundheitsämter (EMIGA), entwickelt durch das Robert Koch-Insitut (RKI) im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG), soll die Gesundheitsämter und weitere Einrichtungen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) künftig bei der Erfüllung ihrer gesetzlichen Aufgaben im Infektionsschutz und Meldewesen unterstützen und durch den Ausbau digitaler Lösungen entlasten.

Mit EMIGA soll eine nutzendenfreundliche, webbasierte Softwarelösung entwickelt werden, die einen sicheren und datenschutzkonformen Datenaustausch ermöglicht, Schnittstellen zu weiteren Fachanwendungen bietet und die Möglichkeiten der Zusammenarbeit im ÖGD verbessert. So sollen einheitliche Datenerfassung, Interoperabilität und schnellere Verfügbarkeit von Daten die Informationen zu meldepflichtigen Krankheiten nach Infektionsschutzgesetz noch besser nutzbar machen, um die Bevölkerung effektiver vor Infektionsgeschehen schützen zu können.


Wie beteiligt sich das LAVG?

Um die Perspektive der späteren Nutzenden in die Entwicklung einzubeziehen, wurden im Rahmen des dritten Förderaufrufs des Bundesministeriums für Gesundheit zur Förderung von Maßnahmen zur Steigerung und Weiterentwicklung des digitalen Reifegrades des öffentlichen Gesundheitsdienstes in Deutschland die „Kooperationsprojekte IT-Zielarchitektur“ eingerichtet. Aufgabe der Kooperationsprojekte war es insbesondere, das RKI durch die Testung und Pilotierung von EMIGA-Modulen bei der Entwicklung der Software zu unterstützen und damit die Nutzendenperspektive in den Entwicklungsprozess einzubringen.

Bundesweit beteiligten sich 15 Projektverbünde, bestehend aus einer Landesstelle und zwei kommunalen Gesundheitsämtern, an den Kooperationsprojekten. Zusammen mit den Gesundheitsämtern der Landkreise Oberhavel und Oberspreewald-Lausitz bildete das Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) das Kooperationsprojekt IT-Zielarchitektur des Landes Brandenburg. 

In dem vom 01.09.2024-31.08.2026 geförderten Verbundprojekt übernahm das LAVG insbesondere Aufgaben der Koordination, Kommunikation und des Wissenstransfers. Die praktische Erprobung von EMIGA erfolgte durch die Partnergesundheitsämter. Die dabei gewonnenen Erfahrungen und Anforderungen wurden dokumentiert und im Rahmen der Testungen an das RKI zurückgemeldet.

Das LAVG koordinierte die Zusammenarbeit mit den beteiligten Partnergesundheitsämtern und begleitete deren Beteiligung am Kooperationsprojekt. Hierzu gehörten insbesondere die Organisation regelmäßiger Austauschformate, die Weitergabe projektbezogener Informationen sowie der landesweite Wissenstransfer. Ziel war es, auch die nicht unmittelbar am Projekt beteiligten Gesundheitsämter über die Entwicklung von EMIGA sowie den Eindrücken aus den Testphasen zu informieren.

Zusätzlich stand das Landesamt den Gesundheitsämtern als Ansprechpartner für Fragen im Zusammenhang mit dem Kooperationsprojekt zur Verfügung, nahm Informationsbedarfe auf und unterstützte die Weitergabe von Anforderungen an die Zielarchitektur von den Gesundheitsämtern zur Bundesebene.

Finanziert von der Europäischen Union: NextGenerationEU.

Um die Perspektive der späteren Nutzenden in die Entwicklung einzubeziehen, wurden im Rahmen des dritten Förderaufrufs des Bundesministeriums für Gesundheit zur Förderung von Maßnahmen zur Steigerung und Weiterentwicklung des digitalen Reifegrades des öffentlichen Gesundheitsdienstes in Deutschland die „Kooperationsprojekte IT-Zielarchitektur“ eingerichtet. Aufgabe der Kooperationsprojekte war es insbesondere, das RKI durch die Testung und Pilotierung von EMIGA-Modulen bei der Entwicklung der Software zu unterstützen und damit die Nutzendenperspektive in den Entwicklungsprozess einzubringen.

Bundesweit beteiligten sich 15 Projektverbünde, bestehend aus einer Landesstelle und zwei kommunalen Gesundheitsämtern, an den Kooperationsprojekten. Zusammen mit den Gesundheitsämtern der Landkreise Oberhavel und Oberspreewald-Lausitz bildete das Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) das Kooperationsprojekt IT-Zielarchitektur des Landes Brandenburg. 

In dem vom 01.09.2024-31.08.2026 geförderten Verbundprojekt übernahm das LAVG insbesondere Aufgaben der Koordination, Kommunikation und des Wissenstransfers. Die praktische Erprobung von EMIGA erfolgte durch die Partnergesundheitsämter. Die dabei gewonnenen Erfahrungen und Anforderungen wurden dokumentiert und im Rahmen der Testungen an das RKI zurückgemeldet.

Das LAVG koordinierte die Zusammenarbeit mit den beteiligten Partnergesundheitsämtern und begleitete deren Beteiligung am Kooperationsprojekt. Hierzu gehörten insbesondere die Organisation regelmäßiger Austauschformate, die Weitergabe projektbezogener Informationen sowie der landesweite Wissenstransfer. Ziel war es, auch die nicht unmittelbar am Projekt beteiligten Gesundheitsämter über die Entwicklung von EMIGA sowie den Eindrücken aus den Testphasen zu informieren.

Zusätzlich stand das Landesamt den Gesundheitsämtern als Ansprechpartner für Fragen im Zusammenhang mit dem Kooperationsprojekt zur Verfügung, nahm Informationsbedarfe auf und unterstützte die Weitergabe von Anforderungen an die Zielarchitektur von den Gesundheitsämtern zur Bundesebene.

Auf welcher gesetzlichen Grundlage wird EMIGA entwickelt?

Die gesetzliche Grundlage für das elektronische Melde- und Informationssystem bildet der § 14 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG). Danach richtet das Robert Koch-Institut nach Weisung des Bundesministeriums für Gesundheit ein elektronisches Melde- und Informationssystem ein und stellt dieses den Anwendenden kostenfrei zur Verfügung.

Damit schafft das Infektionsschutzgesetz einen rechtlichen Rahmen für das elektronische Melde- und Informationssystem und für das Zusammenwirken der beteiligten Ebenen des ÖGD.

Die gesetzliche Grundlage für das elektronische Melde- und Informationssystem bildet der § 14 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG). Danach richtet das Robert Koch-Institut nach Weisung des Bundesministeriums für Gesundheit ein elektronisches Melde- und Informationssystem ein und stellt dieses den Anwendenden kostenfrei zur Verfügung.

Damit schafft das Infektionsschutzgesetz einen rechtlichen Rahmen für das elektronische Melde- und Informationssystem und für das Zusammenwirken der beteiligten Ebenen des ÖGD.

Weitere Informationen zu EMIGA

Das Kooperationsprojekt IT-Zielarchitektur Brandenburg wurde zum 31.08.2026 abgeschlossen. Die Entwicklung von EMIGA durch das Robert Koch-Institut wird unabhängig vom Ende des Kooperationsprojekts fortgeführt.

Aktuelle und weiterführende Informationen zu EMIGA und zur Entwicklung der Software stellt das Robert Koch-Institut auf seiner Internetseite bereit.

Das Kooperationsprojekt IT-Zielarchitektur Brandenburg wurde zum 31.08.2026 abgeschlossen. Die Entwicklung von EMIGA durch das Robert Koch-Institut wird unabhängig vom Ende des Kooperationsprojekts fortgeführt.

Aktuelle und weiterführende Informationen zu EMIGA und zur Entwicklung der Software stellt das Robert Koch-Institut auf seiner Internetseite bereit.