Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit
Guten Tag,
hiermit möchten wir Sie über aktuelle Themen, Berichte und Veröffentlichungen aus der Gesundheitsberichterstattung (GBE) des Landes Brandenburg informieren.
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GBE im Fokus
Die aktuelle Ausgabe des interaktiven Faktenblatts GBE im Fokus widmet sich dem Thema Depressive Störungen.
Die Diagramme sind nach Interesse gestaltbar und die Inhalte in Form eines PDF sowie als Datendownload abrufbar.
Kinder- und Jugendgesundheitsbericht des Landes Brandenburg
„Wie geht es der jungen Generation?“ – Diese Frage steht im Mittelpunkt des neuen Kinder- und Jugendgesundheitsberichtes des Landes Brandenburg. Der Bericht ist ein Gemeinschaftsprodukt von LAVG und dem Ministerium für Gesundheit und Soziales und wurde am 03. November 2025 im Rahmen einer Fachtagung in Potsdam vorgestellt. Er zeichnet ein umfassendes Bild der gesundheitlichen Situation und Entwicklung von Kindern und Jugendlichen in Brandenburg – von der körperlichen Gesundheit über das Gesundheitsverhalten bis zur psychischen Gesundheit. Ein Fokuskapitel widmet sich den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf Kinder und Jugendliche. Datengrundlage sind Untersuchungsdaten aus dem Öffentlichen Gesundheitsdienst, wissenschaftliche Studien und amtliche Statistiken bis zum Jahr 2023.
Den Bericht können Sie unter nachfolgendem Link herunterladen.
In der 12. Ausgabe des Brandenburgischen Ärzteblattes 2025 ist der Artikel "Die Injury Database (IDB) in Brandenburg - Standardisierte Erfassung von Unfallverletzungen bei Kindern und Jugendlichen im Klinikum Westbrandenburg in Potsdam" erschienen, der auf Basis von Daten aus den Jahren 2021 bis 2023 Einblicke in Verletzungshergänge, Verletzungsarten und Behandlungen gibt.
Den vollständigen Beitrag können Sie unter folgendem Link nachlesen.
COPD in Brandenburg: Sinkende stationäre Behandlungszahlen bei stagnierender Mortalitätsrate
Im Jahr 2023 gab es in Brandenburg 7.750 stationäre Behandlungen aufgrund einer chronisch obstruktiven Lungenkrankheit (engl. „chronic obstructive pulmonary disease“, kurz: COPD). 1.099 Brandenburgerinnen und Brandenburger starben 2023 daran, womit COPD zu den acht häufigsten Todesursachen in Brandenburg gehört (die fünfthäufigste bei Männern).
Rauchen ist die Hauptursache für eine COPD – die Erkrankung gilt daher als meist vermeidbar (1). Studien zeigen, dass die Raucherquote in Deutschland und auch in Brandenburg in den letzten Jahren gesunken ist (2).
Die altersstandardisierte Rate stationärer Behandlungen von COPD weist in Brandenburg ebenfalls einen absteigenden Trend auf. Sie sank von 175 (2017) auf 148 pro 100.000 Einwohner/-innen (2023), wobei es in den Jahren der COVID-19-Pandemie zu einem zwischenzeitlichen Einbruch der Behandlungszahlen kam. Ein überdurchschnittlicher Rückgang war bei Männern und alten Menschen zu beobachten. So sank die Behandlungsrate von über 80-jährigen Männern zwischen 2017 und 2023 um 43 %. Diese Entwicklung lässt sich auch bundesweit beobachten (3). Anders die auf COPD zurückzuführenden Todesfälle: Hier stagnierte die altersstandardisierte Rate bei rund 17 Todesfällen je 100.000 Einwohner/-innen (2023) (vgl. Abb. 1).
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Abbildung 1: Altersstandardisierte Rate stationärer COPD-Behandlungen und COPD-Todesfälle (ICD-10 J44) je 100.000 Einwohner/-innen in Brandenburg 2014-2023.
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Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit Abteilung Gesundheit Großbeerenstr. 181-183 14482 Potsdam