Informationen zum Coronavirus

G2 Infektionsschutz

Telefon-Hotlines zum Coronavirus

  • Bürgertelefon des Landes Brandenburg: 0331 866-5050 (Mo–Fr von 9–17 Uhr) für Fragen zum Umgang mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2)

  • Bürgertelefon des LAVG: 0331 8683-888 (Mo–Fr von 10–12 und 13–15 Uhr) für Fragen zur Entschädigung nach Infektionsschutzgesetz


  • Telefon der Investitionsbank des Landes Brandenburg: 0331 23182299 für Fragen zur Soforthilfe Corona Brandenburg. Das Sofortprogramm soll Soloselbstständigen, Angehörigen der Freien Berufe und kleinen Unternehmen, die durch die Coronakrise 2020 in eine existenzbedrohliche wirtschaftliche Schieflage und in Liquiditätsengpässe geraten sind, eine schnelle und angemessene finanzielle Hilfestellung leisten

 

Informationen zur Verdienstausfallentschädigung nach §§ 56 ff. Infektionsschutzgesetz durch Coronavirus

Zur Verhinderung der Verbreitung einer übertragbaren Krankheit – wie dem Coronavirus – können die zuständigen Behörden im Land Brandenburg nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) die erforderlichen notwendigen Schutzmaßnahmen treffen.

Insbesondere können sie Krankheitsverdächtigen, Ansteckungsverdächtigten, Ausscheidern oder sonstigen Trägern von Krankheitserregern im Sinne von § 31 S2 IfSG die Ausübung bestimmter beruflicher Tätigkeiten gemäß § 31 IfSG ganz oder teilweise verbieten. Wer einem gesetzlichen oder behördlich angeordneten beruflichen Tätigkeitsverbot auf Grund des Infektionsschutzgesetzes unterliegt oder unterworfen wird und dadurch einen Verdienstausfall erleidet, erhält gemäß §§ 56 Abs. 1 S. 1 ff. IfSG eine Entschädigung in Geld.

Einen Entschädigungsanspruch haben auch Personen, die als Ansteckungsverdächtige nach § 30 Abs. 1 S. 2 IfSG abgesondert wurden oder werden und die als Ausscheider ihre Absonderung nicht zu vertreten haben, weil sie andere Schutzmaßnahmen nicht befolgen können, vgl. § 56 Abs. 1 S. 2 IfSG.

Auch Sorgeberechtigte, welche aufgrund einer behördlichen Kita- oder Schulschließung ihre Kinder betreuen müssen und nicht arbeiten können und dadurch einen Verdienstausfall erleiden, haben längstens bis zu sechs Wochen in Höhe von 67% des monatlichen Nettoeinkommens einen Anspruch auf Entschädigung. Die Auszahlung erfolgt durch den Arbeitgeber, welcher die Erstattung der Entschädigungsleistung beim LAVG beantragen kann. Der Anspruch nach § 56 Abs. 1a IfSG erstreckt sich dabei lediglich auf den Zeitraum vom 30.03.2020 bis zum 31.12.2020. Verdienstausfälle aufgrund einer behördlichen Kita- oder Schulschließung vor dem 30.03.2020 haben dementsprechend keine Entschädigung nach § 56 Abs. 1a IfSG zur Folge.

Das Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) ist nur für die Geltendmachung von Verdienstausfallentschädigungen nach §§ 56-58 IfSG zuständig.
Bitte verwenden Sie für Ihren Antrag eines der folgenden Formulare für Arbeitnehmer oder Selbständige sowie das Formular zum Nachweis von fehlenden Betreuungsmöglichkeiten Ihrer Kinder:

Ihren Antrag können Sie postalisch an das

Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit
Wünsdorfer Platz 3
15806 Zossen OT Wünsdorf

oder an die E-Mail-Adresse entschaedigung@lavg.brandenburg.de richten.

Bitte beachten Sie, dass Ihnen im Hinblick auf Fragen zu sonstigen Entschädigungen und Zahlungen, die nicht unter den o. g. Anwendungsbereich des Infektionsschutzgesetzes fallen, durch das LAVG keine Auskunft erteilt werden kann.
Wir verweisen hierzu auf die Informationen des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Energie des Landes Brandenburg (MWAE) sowie der ILB für Unternehmen und Freiberufler.

 

Corona- Rettungsschirm für Tierheime (neu 18.05.2020)

Förderrichtlinie des Ministeriums  für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg zur Gewährung einer Soforthilfe für von der Coronakrise geschädigte gemeinnützige Träger von Tierheimen und tierheimähnlichen Einrichtungen (RL-MSGIV-Corona-Tierheim-Soforthilfe)

Antrag entsprechend der RL-MSGIV-Corona-Tierheim-Soforthilfe

 

Verordnungen und Bekanntmachungen

Merkblätter

Informationen der obersten Arbeitsschutzbehörde zur Corona-Pandemie


Fragen und Antworten

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