Förderung der Kastration/Sterilisation frei lebender Katzen

Hinweise für Antragsteller

Katze in Münzgeld © kikimor – Fotolia.com Zielsetzung

Ziel der Maßnahmen ist es, durch die Kastration und Sterilisation von freilebenden Katzen deren unkontrollierter Vermehrung entgegenzuwirken und tierschutzwidrige Zustände zu vermeiden. Zweck der Förderung ist die Verbesserung des Tierschutzes und die Unterstützung der ehrenamtlich arbeitenden Tierschutzvereine im Land Brandenburg.

 

Wer kann gefördert werden?

Gefördert werden können als gemeinnützig anerkannte Organisationen (eingetragene oder nicht eingetragene Vereine, Stiftungen, gemeinnützige GmbHs (gGmbH) und gemeinnützige Aktiengesellschaften) im Land Brandenburg, die sich im Bereich des Tierschutzes engagieren.

 

Welche Voraussetzungen sind erforderlich?

  • Die Durchführung des Projektes erfolgt im Land Brandenburg. 
  • Mit der Durchführung des Vorhabens wurde noch nicht begonnen. Dazu zählt auch der rechtsverbindliche Abschluss eines Vertrages im Zusammenhang mit der beantragten Maßnahme.
    Die Gesamtfinanzierung des Vorhabens muss gesichert sein. 
  • Eine das Haushaltsjahr (Kalenderjahr) übergreifende Förderung ist ausgeschlossen.

Was ist förderfähig, was ist nicht förderfähig?

  • Sachkosten im Zusammenhang mit der Sterilisation bzw. Kastration von frei lebenden Katzen,
  • Zuwendung als Festbetragsfinanzierung zur Bezahlung der Operationskosten (pro Kater 20 € und pro Katze 50 €)
  • Personalkosten in Tierschutzvereinen angestellter Tierärzte sind nicht förderfähig
  • Nicht zuwendungsfähig sind Ausgaben bei Maßnahmen an Tieren, für die ein privater oder gewerblicher Tierhalter die Verantwortung trägt.

 

Wie wird gefördert?

Die Förderung erfolgt als Projektförderung in Form einer Festbetragsfinanzierung. Gefördert werden ausschließlich in sich abgeschlossene Projekte. 

 

Wann und wo ist der Antrag einzureichen?

Der Antrag  ist unter Verwendung des vorgesehenen Antragsformulars und der dort geforderten Anlagen möglichst bis zum 31. Dezember des Vorjahres, spätestens jedoch zwei Monate vor beabsichtigtem Projektbeginn schriftlich einzureichen beim

Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit des Landes Brandenburg
Postfach 90 02 36
14438  Potsdam

 

Allgemeine Nebenbestimmungen für Zuwendungen zur Projektförderung (ANBest-P), Anlage 2 zu VV Nr. 5.1 zu § 44 LHO

Antragsformular

Stand 05.04.2018

Kontakt

Frau Ines Krüger

ines.krueger@lavg.brandenburg.de

Tel.: 0331 8683 114