Gesundheitsfachberufe - Ausbildungen / Prüfungen / Erlaubniserteilung

Zu den Gesundheitsfachberufen gehören folgende Berufe:

  • Altenpflege**
  • Altenpflegehilfe**
  • Diätassistenz*
  • Ergotherapie
  • Gesundheits- und Krankenpflege
  • Gesundheits- und Kinderkrankenpflege
  • Gesundheits- und Krankenpflegehilfe
  • Hebammen/Entbindungspfleger
  • Logopädie
  • Masseure und medizinische Bademeister
  • Medizinisch-technische Laboratoriumsassistenz
  • Medizinisch-technische Radiologieassistenz
  • Medizinisch-technische Assistenz für Funktionsdiagnostik*
  • Notfallsanitäterinnen bzw. Notfallsanitäter
  • Pharmazeutisch-technische Assistenz
  • Physiotherapie
  • Podologen
  • Rettungsassistenz
  • Veterinärmedizinisch-technische Assistenz*

 * Im Land Brandenburg wird in diesen Berufen zurzeit nicht ausgebildet.
** Für die Altenpflege und die Altenpflegehilfe liegt die Zuständigkeit beim
     Landesamt für Soziales und Versorgung.
 

Ausbildung

Hinweise zu den einzelnen Ausbildungsberufen, den Berufsgesetzen und Ausbildungs- und Prüfungsverordnungen, sowie zu den Ausbildungsstätten finden Sie über das Ministerium für Arbeit, Soziales,Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF)

Bei Fragen zum Bewerbungsverfahren und zum genauen Ausbildungsbeginn - in der Regel beginnen Ausbildungen im Land Brandenburg zum 1. April. bzw. 1. Oktober  jeden Jahres - wenden Sie sich bitte direkt an eine Ausbildungsstätte.
In bestimmten Fällen ist die Anrechnung von anderen Ausbildungen auf eine Ausbildung in den Gesundheitsfachberufen - im Sinne einer Ausbildungsverkürzung - möglich.

Staatliche Prüfungen

Im Land Brandenburg werden in der Regel zweimal jährlich staatliche Prüfungen, die zumeist aus einem schriftlichen, praktischen und mündlichen Teil bestehen, durchgeführt. Die Abteilung Gesundheit des Landesamtes für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit ist das Landesprüfungsamt für die Gesundheitsfachberufe im Land Brandenburg. Die Zulassung zur staatlichen Prüfung muss hier beantragt werden.

Erlaubniserteilung

Die Ausübung von Tätigkeiten unter den oben genannten Berufsbezeichnungen ist erlaubnispflichtig.
Der Antrag ist an die Behörde des Bundeslandes zu richten, in dem der Antragsteller seine Ausbildung beendet hat. Der Antragsteller muss neben dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung persönlich und gesundheitlich für den Beruf geeignet sein sowie über ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache verfügen.

Vorsorglich wird darauf hingewiesen, dass die Ausübung von Tätigkeiten in den genannten Berufen ohne Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung eine Ordnungswidrigkeit darstellt und mit Bußgeld geahndet werden kann.