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Antrag auf Mitwirkung von Kindern und Jugendlichen bei Film, TV

Antrag gemäß Jugendarbeitsschutzgesetz für die Mitwirkung von Kindern oder Jugendlichen bei Film- bzw. Fernsehproduktionen, Werbung etc.

Wer Kinder oder Jugendliche beschäftigen will für die gestaltende Mitwirkung bei Film-, Foto-, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen, Aufnahmen auf Ton- und Bildträgern, bei Musik- und anderen Aufführungen sowie Werbeveranstaltungen, benötigt dafür eine Ausnahme nach § 6 Abs. 2 Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG).

Die Ausnahme kann erteilt werden, wenn u. a.

  • die Personensorgeberechtigten in die Beschäftigung schriftlich eingewilligt haben,
  • dem Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) eine ärztliche Bescheinigung vorgelegt wird, die nicht älter als drei Monate ist und in der bescheinigt wird, dass keine gesundheitlichen Bedenken gegen die Beschäftigung bestehen,
  • die Betreuung und Beaufsichtigung des Kindes bei der Beschäftigung sichergestellt sind,
  • nach Beendigung der Beschäftigung eine ununterbrochene Freizeit von mindestens 14 Stunden eingehalten wird.

Behördliches Antragsverfahren

Sie sind verpflichtet, die Ausnahme beim LAVG zu beantragen. Neben dem ausgefüllten Antragsformular reichen Sie bitte die unterschriebenen Einverständniserklärungen der Eltern, der Schule, des Arztes und des Jugendamtes ein.
Beide Formulare stehen Ihnen online zur Verfügung.
Wir empfehlen Ihnen, das Antragsformular an Ihrem PC auszufüllen und online an das LAVG zu schicken. Es ist als Empfänger bereits voreingestellt. Für Ihre Unterlagen drucken Sie das ausgefüllte Formular aus.
Die Einverständniserklärung drucken Sie bitte aus und schicken sie nach Einholen der erforderlichen Unterschriften per Post oder Fax an das LAVG.

Hinweise zum Ausfüllen des Formulars erhalten Sie am Beispiel des Anzeigeverfahrens zum Mutterschutzgesetz.
Wie fülle ich das Formular aus und was genau passiert damit?

Antrag gemäß §6 Abs.2 JArbSchG für die Mitwirkung von Kindern und Jugendlichen bei Film-Fernsehproduktion, Werbung etc.

Einverständniserklärung zum Antrag §6 Abs.2 JArbSchG

Gebühren

Die Erteilung der Ausnahme ist gebührenpflichtig. Für diese Amtshandlung wird eine Gebühr im Rahmen von 40 € bis 800 € erhoben.
Grundlage ist die Tarifstelle 2.6.3.1 der Gebührenordnung des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF).

Weitere Auskünfte zu den Bestimmungen des Jugendarbeitsschutzgesetzes erhalten Sie bei den Regionalbereichen der Abteilung Arbeitsschutz des LAVG.

Die Zuständigkeit können Sie der Karte der Arbeitsschutzverwaltung des Landes Brandenburg entnehmen.


Hinweise zum Ausfüllen der Formulare

Hinweise zum Ausfüllen der Formulare erhalten Sie am Beispiel des Anzeigeverfahrens zum Mutterschutzgesetz.

Wie fülle ich das Formular aus und was genau passiert damit?