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Expositionsdatenbank der Länder (EDL)

Länderausschuss für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik (LASI), Germany
Die EDL ist ein arbeitsbereichsbezogenes Gefahrstoffinformationssystem, das durch Arbeitsplatzmessungen gewonnene Expositionsdaten verwaltet und in der Fachgruppe ALMA des LASI ( Arbeitskreis der Ländermessstellen für chemischen Arbeitsschutz) unter Beteiligung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) arbeitsteilig aufgebaut und gepflegt wird. Sie basiert auf der im Amt für Arbeitsschutz in Hamburg entwickelten landesspezifischen sog. Fachanwendung der Aufsichtsverwaltung.
Die EDL enthält neben den Gefahrstoff-Messdaten und dem arbeitsbereichsbezogenen Befund alle wesentlichen expositionsbestimmenden Betriebsparameter, wie eingesetzte Stoffe, Raumbeschreibung, Lüftung, Arbeitsmittel und -verfahren. Für die länderübergreifende Auswertung im Rahmen von gemeinsamen Projekten, z.B. zur Erstellung von LASI/ALMA-Empfehlungen, ist ein anonymisierter Datenaustausch möglich. Die landesbezogenen EDL-Daten stehen auch den Arbeitsschutzverwaltungen zur Verfügung.

Expositionsdatenbank der Länder



Gefahrstoffdatenbank der Länder (GDL)

Länderausschuss für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik (LASI), Germany
Die GDL ist ein Gefahrstoffinformationssystem, das in der Fachgruppe GDL des LASI von den Bundesländern in Kooperation mit dem Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften und der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin arbeitsteilig aufgebaut und gepflegt wird. Die GDL enthält Informationen für den sicheren Umgang mit chemischen Stoffen am Arbeitsplatz, wie z.B. zu den physikalisch-chemischen Eigenschaften der Stoffe, zu ihren Wirkungen auf den Menschen, zu den erforderlichen Schutzmaßnahmen und zu allen gesetzlichen und sonstigen Regelungen, und soll insbesondere Nutzer aus dem Kreis der Arbeitsschutz-, Umweltschutz- und Gesundheitsschutzbehörden in ihrer Vollzugstätigkeit unterstützen.

In angepasster Form steht eine IGS-GDL App im Google Play Store zur Verfügung. Die download Version ist momentan nur für Smartphones mit Android Betriebssystem nutzbar. An Versionen für andere Betriebssysteme wrd gearbeitet. (Neu 27.07.2015)

Gefahrstoffdatenbank der Länder (GDL)


GESTIS-Stoffdatenbank

Berufsgenossenschaftliches Institut für Arbeitsschutz (BIA) Sankt Augustin, Germany
Die GESTIS-Stoffdatenbank ist Teil des Gefahrstoffinformationssystems der gewerblichen Berufsgenossenschaften (GESTIS) und wird in Kooperation mit der Gefahrstoffdatenbank der Länder (GDL), die ebenfalls im Internet verfügbar ist, aufgebaut. Der Nutzer erhält Informationen für den sicheren Umgang mit chemischen Stoffen am Arbeitsplatz, wie z.B. zu den Wirkungen der Stoffe auf den Menschen, den erforderlichen Schutzmaßnahmen und den Maßnahmen im Gefahrenfall (inkl. Erste Hilfe).

GESTIS-Stoffdatenbank


Neue Möglichkeit der Marktüberwachung (ICSMS)

ICSMS soll die umfangreichste Datenbank ihrer Art werden. Es ist ein Internet-unterstütztes Informations- und Kommunikationssystem zur europaweiten, grenzüberschreitenden Marktüberwachung im Bereich von technischen Produkten. Durch eine Zusammenarbeit der Marktüberwachungsbehörden in Europa wird es schwer für Vertreiber von unsicheren Produkten.

ICSMS


Neue Vorschriften zur Beurteilung der Einwirkung mechanischer Schwingungen

Die EU-Richtlinie 2002/44/EG ist verabschiedet worden.

Die gesamte VDI 2057 wurde neu gegliedert.

Ganzkörperschwingungen
Die neue internationale Norm ISO 2631-1 : 1997 erforderte eine Überarbeitung der VDI 2057 Blatt 1. Die geänderten Vorschriften führen zu neuen Beurteilungsgrößen. Bereits vorliegende Gefährdungsbeurteilungen müssen ggf. überprüft werden.

Hand-Arm-Schwingungen
Mit der Neufassung der VDI 2057 wurde beschlossen, entsprechend der internationalen Normung die Einwirkung von Ganzkörperschwingungen und Hand-Arm-Schwingungen in getrennten Blättern zu behandeln. Damit wurde das Konzept aufgegeben, alle Arten der Schwingungseinwirkung mit nur einer Richtwertkurve anhand des K-Wertes zu beurteilen. Die VDI 2057 Blatt 2 entstand parallel zu den Entwürfen der DIN EN ISO 5349-1 : 1999 und DIN EN ISO 5349-2 : 1999.


KarLA Katalog repräsentativer Lärm- und Vibrationsdaten am Arbeitsplatz

KarLA ist die Abkürzung für Katalog repräsentativer Lärm- und Vibrationsdaten am Arbeitsplatz und ist im Landesinstitut für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin Potsdam mit Unterstützung von EU-Mitteln entwickelt worden. Neben der Datenbank umfasst KarLA auch ein themenbezogenes Diskussionsboard. Für die Durchführung der Gefährdungsbeurteilung und die Erfüllung des Minimierungsgebots nach der Maschinenverordnung bei der Beschaffung neuer Arbeitsmittel und Maschinen benötigen die Unternehmen aktuelle Belastungs- und Vergleichsdaten. Die in KarLA verzeichneten Immissionswerte sind für die Gefährdungsbeurteilung geeignet, nicht aber die Emissionsangaben. Die Emissionsdaten stammen aus Messungen unter Prüfbedingungen, die nicht in jedem Fall den Einsatzbedingungen entsprechen. Sie können dem Vergleich von Maschinen im Vorfeld von Beschaffungen zur Suche nach den Maschinen mit der geeigneten Belastung bzw. Gefährdung dienen. KarLA enthält Belastungsangaben zu aktuellen und auch zu nicht mehr existierenden Arbeitsplätzen. Diese Angaben können bei der retrospektiven Betrachtung von beruflichen Tätigkeiten hilfreich sein. Wenn auch Sie über Messwerte verfügen, können Sie diese mit KarLA allen Internetnutzern zur Verfügung stellen. Sie können sich für die Benutzung der Datenimportfunktion registrieren lassen und dann selbst Daten in die Datenbank einfügen.

KarLA Katalog repräsentativer Lärm- und Vibrationsdaten am Arbeitsplatz